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Wilhelm Stark Baustoffe GmbH
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Regenwasser-Management

Nachhaltige Lösungen für morgen

Regenwassermanagement 02

Der bewusste Umgang mit Regenwasser gewinnt immer mehr an Bedeutung. Klimaveränderungen mit längeren Trockenperioden, zunehmender Versiegelung von Flächen sowie lokale Starkregenereignisse stellen Kommunen, Unternehmen und private Bauherren vor neue Herausforderungen. Moderne Konzepte im Bereich Regenwassermanagement helfen dabei, Wasser sinnvoll zu nutzen, Flächen zu entlasten und Schäden vorzubeugen.

Wir bei STARK beschäftigen uns intensiv mit den Möglichkeiten eines nachhaltigen und zukunftsorientierten Regenwassermanagements. Gemeinsam mit unseren Partnern bieten wir Lösungen rund um die Sammlung, Speicherung, Ableitung, Versickerung und Nutzung von Regenwasser – individuell abgestimmt auf private, gewerbliche und kommunale Anforderungen.

Zum modernen Regenwassermanagement gehören unter anderem:

  • Regenwassernutzungssysteme für Haus, Garten und Gewerbe
  • Zisternen und Speichersysteme
  • Versickerungs- und Retentionslösungen
  • Entwässerungssysteme für Hof, Straße und Gebäude
  • Lösungen zur Rückhaltung von Starkregen
  • Produkte für nachhaltige Flächenentwässerung

Warum wird Regenwassermanagement immer wichtiger?

  • Häufigere Starkregenereignisse und urbane Sturzfluten
  • Längere Trockenzeiten und sinkende Grundwasserneubildung
  • Zunehmende Bebauung und Versiegelung von Flächen
  • Überlastung öffentlicher Entwässerungssysteme
  • Schutz von Gebäuden, Grundstücken und Infrastruktur
  • Nachhaltiger Umgang mit wertvollen Wasserressourcen

Unser Ziel ist es, praxisgerechte und wirtschaftliche Lösungen anzubieten, die sowohl ökologische als auch technische Anforderungen erfüllen. Dabei unterstützen wir unsere Kunden mit Fachwissen, Produkterfahrung und passenden Systemlösungen namhafter Hersteller.

Ob private Regenwassernutzung im Garten, Rückhaltung auf Gewerbeflächen oder komplexe Entwässerungskonzepte im Tiefbau – wir helfen Ihnen gerne dabei, die passende Lösung für Ihr Projekt zu finden.

Mit der Wilhelm Stark Baustoffe GmbH haben Sie einen STARKen Partner für´s Thema Regenwasser-Management!

Unsere Partner aus der Industrie:

  • Fränkische
  • Graf Teningen
  • Hauraton
  • Mall Umweltsysteme
  • Rehau
  • Birkenmeier
  • Hauff Technik
  • Kronimus
  • Mogat Dachbegrünung

Wörterbuch Regenwasser-Management

Kurze Erklärungen wichtiger Begriffe rund um Regenwasser, Starkregen, Versickerung, Regenrückhaltung, Entwässerung, Zisternen und nachhaltiges Wassermanagement.

Regenwasser-Management wird für private Bauherren, Unternehmen, Kommunen, Planer und Garten- und Landschaftsbauer immer wichtiger. Dieses Wörterbuch erklärt zentrale Fachbegriffe einfach und praxisnah – von der Abflussrinne über die Rigole bis zur Zisterne.

A

Abflussbeiwert

Der Abflussbeiwert beschreibt, welcher Anteil des Regenwassers von einer Fläche oberflächlich abfließt. Versiegelte Flächen wie Asphalt oder Beton haben einen hohen Abflussbeiwert, begrünte oder wasserdurchlässige Flächen einen niedrigeren.

Abflussrinne

Eine Abflussrinne nimmt Oberflächenwasser auf und leitet es gezielt weiter. Sie wird häufig bei Einfahrten, Hofflächen, Terrassen, Parkplätzen, Garagenzufahrten und gewerblichen Flächen eingesetzt.

Ablaufleistung

Die Ablaufleistung gibt an, welche Wassermenge ein Ablauf, eine Rinne, ein Rohr oder ein Entwässerungssystem in einer bestimmten Zeit aufnehmen und ableiten kann.

Abscheider

Ein Abscheider trennt unerwünschte Stoffe aus Wasser, zum Beispiel Sand, Schlamm, Leichtflüssigkeiten oder Öle. Im Regenwasser-Management werden Abscheider besonders bei belasteten Verkehrs- und Gewerbeflächen eingesetzt.

Anstauhöhe

Die Anstauhöhe beschreibt, bis zu welcher Höhe sich Wasser in einer Anlage, Mulde, Rigole oder Rückhalteeinrichtung aufstauen darf.

B

Bauwerksabdichtung

Die Bauwerksabdichtung schützt Gebäude vor eindringendem Wasser und Feuchtigkeit. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Schutzes gegen Sickerwasser, Rückstau und Starkregenfolgen.

Belebte Bodenzone

Die belebte Bodenzone ist die obere Bodenschicht mit Pflanzenwurzeln, Mikroorganismen und natürlicher Filterwirkung. Sie kann Schadstoffe zurückhalten und abbauen, bevor Regenwasser weiter in den Untergrund versickert.

Bemessungsregen

Der Bemessungsregen ist eine rechnerisch festgelegte Regenmenge, mit der Entwässerungsanlagen geplant werden. Er hilft dabei, Rinnen, Rohre, Rigolen, Rückhaltebecken und Versickerungsanlagen passend zu dimensionieren.

Bodenfilter

Ein Bodenfilter reinigt Regenwasser durch eine natürliche oder technische Filterschicht. Dabei werden Feststoffe und bestimmte Schadstoffe zurückgehalten.

Bodenversiegelung

Bodenversiegelung bedeutet, dass der natürliche Boden durch Asphalt, Beton, Pflaster oder Gebäude überdeckt wird. Dadurch kann Regenwasser schlechter versickern und die Kanalisation wird stärker belastet.

D

Dachbegrünung

Eine Dachbegrünung speichert Regenwasser, verzögert den Abfluss, fördert Verdunstung und verbessert das Mikroklima. Gründächer sind ein wichtiger Baustein moderner Regenwasserbewirtschaftung.

Drainage

Eine Drainage leitet überschüssiges Wasser aus dem Boden oder aus dem Bereich rund um ein Bauwerk ab. Sie schützt Flächen, Fundamente und Bauwerke vor zu hoher Feuchtigkeit.

Dränrohr

Ein Dränrohr ist ein gelochtes oder geschlitztes Rohr, das Sickerwasser sammelt und ableitet. Es wird häufig mit Filtervlies und Kies eingebaut.

Drosselabfluss

Der Drosselabfluss ist ein bewusst begrenzter Wasserabfluss aus einem Speicher, Becken, Stauraumkanal oder einer Rigole. Dadurch wird Regenwasser verzögert abgegeben.

E

Einlaufkasten

Ein Einlaufkasten nimmt Oberflächenwasser auf und führt es in eine Leitung, Rinne oder Entwässerungsanlage. Er wird oft bei Hof- und Verkehrsflächen eingesetzt.

Entwässerungsrinne

Eine Entwässerungsrinne sammelt Regenwasser von befestigten Flächen und leitet es kontrolliert ab. Je nach Belastung gibt es Rinnen für private, gewerbliche und stark befahrene Bereiche.

Entsiegelung

Entsiegelung bedeutet, versiegelte Flächen wieder wasserdurchlässig zu machen. Dadurch kann Regenwasser besser versickern und der natürliche Wasserhaushalt wird unterstützt.

Erosionsschutz

Erosionsschutz umfasst Maßnahmen gegen Bodenabtrag durch abfließendes Regenwasser. Dazu gehören Begrünung, Böschungssicherung, Mulden, Geotextilien oder geeignete Wasserführung.

F

Fallleitung

Eine Fallleitung ist ein senkrechtes Rohr, das Regenwasser vom Dach nach unten leitet – zum Beispiel in eine Grundleitung, Zisterne, Versickerungsanlage oder Rückhaltung.

Filterschacht

Ein Filterschacht reinigt Regenwasser vor der Versickerung, Nutzung oder Einleitung. Er kann Laub, Sand, Schlamm und weitere Verunreinigungen zurückhalten.

Flächenentwässerung

Flächenentwässerung bezeichnet die Sammlung und Ableitung von Regenwasser von befestigten Flächen wie Höfen, Parkplätzen, Wegen, Terrassen oder Betriebsflächen.

Flutmulde

Eine Flutmulde ist eine Geländemulde, die bei Starkregen vorübergehend Wasser aufnehmen kann. Sie dient dem Überflutungsschutz und der kontrollierten Wasserführung.

Fremdwasser

Fremdwasser ist Wasser, das unbeabsichtigt in ein Kanalsystem gelangt, zum Beispiel Grundwasser, Drainagewasser oder eindringendes Regenwasser in undichte Leitungen.

G

Grauwasser

Grauwasser ist leicht verschmutztes Abwasser, zum Beispiel aus Dusche, Badewanne oder Waschbecken. Es ist nicht dasselbe wie Regenwasser, wird aber im Zusammenhang mit Wassernutzung und Wasseraufbereitung häufig mit betrachtet.

Gründach

Ein Gründach ist ein bepflanztes Dach, das Regenwasser zurückhält, Abflussspitzen reduziert und durch Verdunstung zur Kühlung beiträgt.

Grundwasserneubildung

Grundwasserneubildung entsteht, wenn Regenwasser in den Boden versickert und langfristig das Grundwasser auffüllt. Wasserdurchlässige Flächen und Versickerungsanlagen unterstützen diesen Prozess.

H

Hochwasserschutz

Hochwasserschutz umfasst bauliche und organisatorische Maßnahmen, um Menschen, Gebäude und Infrastruktur vor Überflutungen zu schützen.

Hydraulische Belastung

Die hydraulische Belastung beschreibt die Wassermenge, die auf ein Entwässerungssystem, eine Leitung, einen Filter oder eine Versickerungsanlage einwirkt.

Hydrologie

Hydrologie ist die Wissenschaft vom Wasser, seinem Vorkommen, seiner Bewegung und seiner Verteilung. Sie bildet eine Grundlage für Entwässerungsplanung und Regenwasser-Management.

I

Infiltration

Infiltration bedeutet, dass Wasser in den Boden eindringt. Im Regenwasser-Management beschreibt der Begriff häufig die Versickerung von Niederschlagswasser.

Inspektionsschacht

Ein Inspektionsschacht ermöglicht die Kontrolle, Reinigung und Wartung von Leitungen, Entwässerungssystemen und Versickerungsanlagen.

K

Kanalisation

Die Kanalisation ist das Rohr- und Schachtsystem zur Ableitung von Schmutzwasser, Mischwasser oder Regenwasser. Regenwasser-Management kann helfen, die Kanalisation bei Starkregen zu entlasten.

Kaskadensystem

Ein Kaskadensystem nutzt mehrere hintereinander angeordnete Speicher-, Filter- oder Versickerungselemente. Regenwasser wird schrittweise zurückgehalten, behandelt oder versickert.

Klimaangepasste Stadtentwicklung

Klimaangepasste Stadtentwicklung berücksichtigt Starkregen, Hitze, Trockenheit und Überflutungsrisiken. Regenwasser wird dabei möglichst lokal zurückgehalten, verdunstet, genutzt oder versickert.

Kontrollschacht

Ein Kontrollschacht dient der Zugänglichkeit von Entwässerungsleitungen. Über ihn können Leitungen geprüft, gespült und gewartet werden.

L

Lamellenklärer

Ein Lamellenklärer ist eine technische Anlage zur Abscheidung von Feststoffen aus Wasser. Schmutzpartikel setzen sich an schräg angeordneten Lamellen ab.

Laubfangkorb

Ein Laubfangkorb hält Blätter, grobe Verschmutzungen und Fremdkörper zurück. Er schützt Abläufe, Zisternen, Filter und Leitungen vor Verstopfung.

Löschwasserzisterne

Eine Löschwasserzisterne ist ein unterirdischer oder oberirdischer Wasserspeicher, der der Feuerwehr im Brandfall Löschwasser bereitstellt.

M

Mulden-Rigolen-System

Ein Mulden-Rigolen-System kombiniert eine oberirdische Versickerungsmulde mit einem unterirdischen Speicherraum. Es eignet sich zur Rückhaltung, Vorreinigung und Versickerung von Regenwasser.

Mischkanalisation

In einer Mischkanalisation werden Schmutzwasser und Regenwasser gemeinsam abgeleitet. Bei Starkregen kann eine hohe Belastung entstehen, weshalb Rückhaltung und Versickerung besonders wichtig sind.

N

Niederschlagswasser

Niederschlagswasser ist Wasser aus Regen, Schnee, Hagel oder Graupel. Im Bauwesen wird häufig von Regenwasser oder Oberflächenwasser gesprochen.

Notüberlauf

Ein Notüberlauf leitet Wasser ab, wenn eine Anlage ihre maximale Kapazität erreicht hat. Er schützt Zisternen, Rückhalteanlagen, Dächer und Entwässerungssysteme vor Überlastung.

O

Oberflächenentwässerung

Oberflächenentwässerung beschreibt die Ableitung von Regenwasser von befestigten oder unbefestigten Oberflächen. Dazu gehören Rinnen, Abläufe, Gefälle, Mulden und Leitungen.

Ölabscheider

Ein Ölabscheider trennt Leichtflüssigkeiten wie Öl oder Kraftstoff vom Wasser. Er wird bei entsprechend belasteten Flächen, Werkstätten oder Verkehrsbereichen eingesetzt.

P

Permeabler Belag

Ein permeabler Belag ist wasserdurchlässig. Dazu zählen zum Beispiel Sickerpflaster, Rasengittersteine oder offenporige Beläge, die Regenwasser in den Untergrund gelangen lassen.

Pufferbecken

Ein Pufferbecken speichert Regenwasser vorübergehend und gibt es zeitverzögert wieder ab. Dadurch werden Kanalisation, Gewässer und Entwässerungssysteme entlastet.

Pumpenschacht

Ein Pumpenschacht sammelt Wasser und fördert es mit einer Pumpe weiter, wenn eine freie Entwässerung im Gefälle nicht möglich ist.

R

Regenereignis

Ein Regenereignis ist ein Niederschlag innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Für die Planung von Entwässerung und Rückhaltung sind Dauer, Intensität und Häufigkeit entscheidend.

Regenrückhaltung

Regenrückhaltung bedeutet, Regenwasser zeitweise zu speichern und verzögert abzugeben. Das reduziert Abflussspitzen und entlastet Kanalisation, Grundstücksentwässerung und Gewässer.

Regenwasserbewirtschaftung

Regenwasserbewirtschaftung umfasst alle Maßnahmen zur Sammlung, Nutzung, Speicherung, Behandlung, Versickerung oder gedrosselten Ableitung von Regenwasser.

Regenwasser-Management

Regenwasser-Management ist die ganzheitliche Planung und Steuerung von Regenwasser auf Grundstücken, Betriebsflächen, Verkehrsflächen und in Siedlungsgebieten. Ziel ist, Wasser sinnvoll zu nutzen, Schäden zu vermeiden und den natürlichen Wasserhaushalt zu unterstützen.

Regenwassernutzung

Regenwassernutzung bedeutet, gesammeltes Regenwasser sinnvoll einzusetzen, zum Beispiel für Gartenbewässerung, Reinigung, Toilettenspülung oder technische Anwendungen.

Retentionsbecken

Ein Retentionsbecken speichert größere Wassermengen bei Regenereignissen und gibt sie langsam wieder ab. Es ist ein wichtiger Baustein für Starkregenvorsorge und Überflutungsschutz.

Rigole

Eine Rigole ist ein unterirdischer Speicherraum, meist aus Kies oder Kunststoffelementen, in dem Regenwasser gesammelt und anschließend kontrolliert versickert wird.

Rohrdurchlass

Ein Rohrdurchlass führt Wasser unter Wegen, Straßen, Zufahrten oder Bauwerken hindurch. Er sorgt dafür, dass Gräben oder Wasserläufe nicht unterbrochen werden.

S

Schachtabdeckung

Eine Schachtabdeckung verschließt Kontroll-, Revisions- oder Kanalschächte. Je nach Einsatzbereich muss sie unterschiedliche Belastungsklassen erfüllen.

Schlammfang

Ein Schlammfang ist ein Bauteil, in dem Sand, Schlamm und andere Feststoffe aus dem Regenwasser absinken können. Er schützt nachfolgende Leitungen, Filter und Anlagen.

Schmutzwassertrennung

Schmutzwassertrennung bedeutet, Schmutzwasser und Regenwasser getrennt zu sammeln und abzuleiten. Das ist die Grundlage eines Trennsystems.

Sedimentation

Sedimentation ist das Absetzen von Feststoffen im Wasser. Im Regenwasser-Management wird dieser Prozess zur Vorreinigung genutzt.

Sickerschacht

Ein Sickerschacht leitet Regenwasser gezielt in tiefere Bodenschichten. Ob ein Sickerschacht zulässig und sinnvoll ist, hängt von Boden, Grundwasserstand und örtlichen Vorgaben ab.

Sickerpflaster

Sickerpflaster ist ein wasserdurchlässiger Pflasterbelag. Regenwasser kann über Fugen oder spezielle Steine in den Untergrund versickern.

Speichervolumen

Das Speichervolumen gibt an, wie viel Wasser eine Zisterne, Rigole, Mulde oder Rückhalteanlage aufnehmen kann.

Starkregen

Starkregen ist besonders intensiver Niederschlag in kurzer Zeit. Er kann zu Überflutungen, Rückstau, vollgelaufenen Kellern und Schäden an Gebäuden, Straßen und Außenanlagen führen.

Staukanal

Ein Staukanal ist ein Kanal mit zusätzlichem Speichervolumen. Er kann Regenwasser vorübergehend aufnehmen und gedrosselt weiterleiten.

T

Trennsystem

Ein Trennsystem führt Schmutzwasser und Regenwasser in getrennten Leitungen ab. Dadurch kann Regenwasser gezielter behandelt, genutzt, versickert oder in Gewässer eingeleitet werden.

Tauchwand

Eine Tauchwand hält schwimmende Stoffe im Wasser zurück. Sie wird zum Beispiel in Schächten, Becken oder Abscheideanlagen eingesetzt.

U

Überflutungsschutz

Überflutungsschutz umfasst Maßnahmen, die Gebäude und Grundstücke vor eindringendem Wasser schützen. Dazu gehören Rückstauverschlüsse, Gefällegestaltung, Mulden, Schwellen, Rinnen und Rückhalteräume.

Umweltgerechte Entwässerung

Umweltgerechte Entwässerung setzt darauf, Regenwasser möglichst naturnah zu behandeln: zurückhalten, reinigen, nutzen, verdunsten oder versickern statt einfach schnell ableiten.

V

Verdunstung

Verdunstung ist der Übergang von Wasser in Wasserdampf. Begrünte Dächer, Pflanzen, offene Wasserflächen und wasserspeichernde Flächen fördern Verdunstung und verbessern das Mikroklima.

Versickerung

Versickerung bedeutet, Regenwasser in den Boden einzuleiten. Dadurch wird die Kanalisation entlastet und die Grundwasserneubildung unterstützt.

Versickerungsmulde

Eine Versickerungsmulde ist eine flache, meist begrünte Vertiefung, in der Regenwasser gesammelt und langsam in den Boden versickert.

Versickerungsrigole

Eine Versickerungsrigole ist ein unterirdisches System zur Aufnahme und Versickerung von Regenwasser. Sie wird oft eingesetzt, wenn oberirdisch wenig Platz vorhanden ist.

Vorfluter

Ein Vorfluter ist ein Gewässer, Graben oder Kanal, in den Wasser eingeleitet wird. Häufig ist die Einleitung nur gedrosselt oder nach Vorbehandlung zulässig.

W

Wasserdurchlässigkeit

Die Wasserdurchlässigkeit beschreibt, wie gut ein Boden oder Material Wasser aufnehmen und weiterleiten kann. Sie ist entscheidend für die Planung von Versickerungsanlagen.

Wasserhaushalt

Der Wasserhaushalt beschreibt das Zusammenspiel von Niederschlag, Abfluss, Versickerung, Speicherung und Verdunstung. Nachhaltiges Regenwasser-Management orientiert sich am natürlichen Wasserhaushalt.

Wasserrückhaltung

Wasserrückhaltung bedeutet, Wasser vorübergehend zu speichern. Im Regenwasser-Management hilft sie, Abflussspitzen zu reduzieren und Überlastungen zu vermeiden.

Wiederverwendung

Wiederverwendung bedeutet, gesammeltes Regenwasser erneut zu nutzen, zum Beispiel für Bewässerung, Reinigung oder technische Zwecke.

Z

Zisterne

Eine Zisterne ist ein Speicherbehälter für Regenwasser. Das gesammelte Wasser kann zum Beispiel für Gartenbewässerung, WC-Spülung, Reinigung oder als Betriebswasser genutzt werden.

Zulaufleitung

Eine Zulaufleitung führt Regenwasser zu einer Anlage, zum Beispiel zu einer Zisterne, einem Filter, einer Rigole, einem Schacht oder einem Rückhaltebecken.

Zwischenspeicher

Ein Zwischenspeicher nimmt Regenwasser vorübergehend auf und gibt es später weiter. Dadurch können Abflussspitzen reduziert und Systeme entlastet werden.

Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Die Begriffe dienen der allgemeinen Orientierung. Welche Lösung für ein konkretes Grundstück, Bauvorhaben oder Gewerbeobjekt geeignet ist, hängt von Fläche, Boden, Gefälle, Nutzung, örtlichen Vorgaben und gewünschter Regenwassernutzung ab.